Geforderte Experten: über Bauleiter, die keinen Bau leiten...

Bauleiter

Seit Jahren ist ein Trend zu immer kleineren, dafür aber mehr Baustellen, zu beobachten. Grund ist, dass die öffentliche Hand, die mehr als 80% aller Baustellen in Auftrag gibt, durch EU-Ausschreibungsgesetze darauf achtet, dass die Ausschreibungsgrößen relativ klein bleiben, um die Reichweite und Anzahl der Bieter gering zu halten.

Eine zweite Komponente sind knappe Budgets der Kommunen. Dies hat bei den Bauausführenden zur Folge, dass deren Bauleiter, die früher pro Woche fünf Baustellen betreuten, heute an die zwanzig planen müssen, um dasselbe Volumen zu erreichen. Für die Bauleiter ist dies eine schwierige Situation: Sie können sich nicht vierteilen, um die vierfache Menge an Baustellen ordentlich abzuwickeln. So behelfen sie sich im Moment damit, nur das Nötigste abzuwickeln, damit die Baustellen in Gang gehalten werden.
Aus Sicht der Bauleiter müssen Ressourcen wie LKW, Baugeräte, Material und Menschen zunächst so organisiert werden, dass der Bau überhaupt erst einmal beginnen kann. Denn die Zeit für genaue Planung ist nicht mehr verfügbar.
Bislang ist diese Vorgehensweise gut gegangen, denn jede Baustelle wurde noch immer abgeschlossen. Außerdem wird gerne damit argumentiert, dass man nicht genauer planen können müsse, da am nächsten Tag ohnehin wieder alles anders aussehe. Die Fakten sprechen hier allerdings eine klare Sprache: Selbst wenn die Bauleiter es wollten, könnten sie den heutigen Anforderungen nicht gerecht werden, weil sie mit der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit an ihr Grenzen stoßen.

Ein Problem: Eine Baustelle muss in der Regel fünf Mal begangen werden.

1.    Die Baustelle muss aufgenommen, die Maße bestimmt, das Umfeld betrachtet werden. Erst danach kann ein seriöses Angebot erstellt werden. Da aber die Zeit fehlt, orientieren sich die Baustellenleiter am Leistungsverzeichnis und berechnen für Ihr Angebot Schätzwerte und durchschnittliche Tonnenpreise. Erst, wenn der Zuschlag für den Bau erfolgt, beginnt die richtige Planung.
2.    Bei der zweiten Begehung ist der genaue Ablauf zu programmieren, die Standplätze und Absperrungen sind zu planen u.v.m.
3.    Beim dritten Mal prüfen sie den Unterbau und nehmen diesen ab.
4.    Beim vierten Besuch sind sie bei der Durchführung Vorort, besprechen sich idealerweise im Vorfeld schon mit dem Polier, kontrollieren den ordnungsgemäßen Ablauf.
5.    Die fünfte und letzte Baustellenbegehung erfolgt dann mit dem Bauherrn bei der Abnahme.

In der Vergangenheit bedeutete das pro Woche 25 Dienstfahrten. Heute bei vierfachem Leistungspensum 100 Baustellenbegehungen – pro Woche!

Logische Konsequenz: Verkürzung der Arbeitsprozesse.

Kontrolle und Abnahme werden zusammengelegt. So besuchen sie Baustellen am Morgen des Tages des Einbaues und kontrollieren Vorleistungen wie zB der Fräsung. So kann es geschehen, dass der Untergrund nicht abgenommen werden kann. Wenn dann bereits die Kolonne bereit ist, sind Standzeiten von mehreren Stunden die Regel.

In den meisten Fällen wird aber nicht der Subunternehmer für die zuvor qualitätsarme Vorbereitung des Untergrunds in Verantwortung genommen. Vielmehr wird das Einbauteam, das eh schon Vorort ist, versuchen diesen Mangel auszubessern. Im Klartext macht man die Nacharbeiten für den Subunternehmer, der für seine Leistung bezahlt wurde, während zugleich die gesamte Einbauzug steht.
Die Bauleiter sind extrem gefordert. Die Kontrolle der Baustelle, zu wissen, was unterm Strich tatsächlich herauskommt, die zeitgerechte Abnahme, die Ungewissheit, ob der Polier alles ordnungsgemäß ausgeführt hat, das alles fordert sie heraus. Dazu ist es kaum möglich den gesamten Bauprozess überwachen können. Wenn dann nach drei, vier Wochen ein Mangel erkannt wird, versucht das Bauunternehmen, diesen mittels Nachträgen beim Auftraggeber einzubringen.
Letzten Endes rennen Bauleiter von Troubleshooting zu Troubleshooting. Aus Sicht der Bauleiter kommt praktisch alles anders als geplant. In diesem Stress gelingt es kaum, neue Projekte früh genug zu planen.
Für die optimale Baustelle ist es wichtig, dass der Bauleiter diese Kompetenzen wieder zurückerobert.

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